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Das Tagesgeldkonto bietet eine attraktive Rendite in Verbindung mit einer täglichen Verfügbarkeit sowie einer höchstmöglichen Sicherheit. Aufgrund des großen Angebots an Tagesgeldkonten sollte man jedoch vorab einen Vergleich durchführen. Dabei sollte man auf einige Punkte besonders achten.
Zinssatz ist nicht garantiert
Bei der Anlage als Tagesgeld wird der Zinssatz durch die Bank in der Regel nicht garantiert. Es gibt jedoch Kreditinstitute, die für Neukunden zumindest für eine begrenzte Zeit den Zinssatz garantieren. Deshalb kann es sich lohnen bei einem Vergleich auf solche Angebote zu achten. In der Regel läuft eine solche Garantie für die Dauer von sechs Monaten.
Der Termin der Zinszahlung
Neben der Höhe des Zinssatzes hat auch der Termin, zu dem die Zinsen gutgeschrieben werden, einen Einfluss auf die Rendite. Je nach Bank erfolgt die Zinsgutschrift monatlich, quartalsweise oder auch jährlich. Besonders positiv ist für den Anleger die monatliche Gutschrift der Zinsen. Belässt er diese auf dem Tagesgeldkonto, so kann er durch die monatliche Zinsgutschrift am besten vom sogenannten Zinseszinseffekt profitieren. Eine jährliche Zinsgutschrift ist dagegen nicht zu empfehlen. Es ist durchaus möglich, dass ein Tagesgeldkonto mit einem geringeren Zinssatz aber monatlicher Zinsgutschrift die bessere Rendite abwirft als eines mit besseren Zinsen aber nur quartalsweiser oder jährlicher Zinsgutschrift.
Mindest- bzw. Maximalanlagebetrag
Die meisten Banken bieten für Tagesgeldkonten eine Verzinsung ab dem ersten Euro. Es gibt jedoch vereinzelt auch Angebote, bei denen ein Mindestbetrag als Einlage verlangt wird. Zudem bieten einige Banken ihren besten Zinssatz nur bis zu einem bestimmten Betrag an. Für höhere Anlagebeträge wird dann nur noch ein geringerer Zinssatz gewährt.
Die Einlagensicherung
Alle Einlagen auf Tagesgeldkonten sind im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung abgesichert. Diese beträgt für Banken mit Sitz innerhalb der Europäischen Union 100.000 Euro pro Anlage. Zudem sind die meisten Banken in Deutschland noch Mitglied bei einem privaten Einlagensicherungsfonds. Hier besteht die Absicherung dann noch für weitaus höhere Anlagebeträge. Vorsicht ist dagegen geboten, wenn man sein Geld bei Banken außerhalb der EU anlegt. Diese bieten zwar oftmals die attraktivsten Konditionen, dafür besteht jedoch auch ein gewisses Risiko. Hier greift die gesetzliche Einlagensicherung nämlich nicht. Die Beträge sind dann oft nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz oder auch gar nicht abgesichert. Bei einem Tagesgeldvergleich wird dem Anleger direkt angezeigt, welche Form der Einlagensicherung für ein Angebot gilt.
Bonus für Neukunden
Vielfach bieten Banken für Neukunden auch einen Bonus an. Neben der Festschreibung des Zinssatzes wird auch oftmals ein bestimmtes Startguthaben gewährt. Zudem bieten einige Banken auch attraktive Prämien in Form von Gutscheinen oder Ähnlichem.
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