Die eigengenutzte Immobilie - Kaufen statt Mieten

Bei der eigenen Immobilie stehen klar emotionale Aspekte im Vordergrund. Der Traum vom eigenen Haus lässt Aspekte wie Rendite, objektive Bewertung der Lage und oft auch die finanzielle Belastung in den Hintergrund rücken.
Hier ist Vorsicht geboten. Oft ist der "Bauch" kein guter Ratgeber. Damit die eigene Immobilie nicht zur erdrückenden Last wird, sollten Sie sich unabhängig beraten lassen.

Folgende Aspekte sind vor der Objektentscheidung zu klären:

  • Wie hoch ist der maximal verkraftbare Kapitaleinsatz?
  • Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung?
  • Welche Kreditbelastung ist verkraftbar?
  • Wie soll das Darlehen getilgt werden?
  • Wie sieht es nach Ablauf der Zinsbindung aus?

Planen Sie den Aufbau von Renovierungs- und Instandhaltungsrücklagen ein!

Folgende Aspekte sind bei der Objektwahl wichtig:

  • Größe und Raumaufteilung des Objekts
  • Die Lage des Objekts im Hinblick auf die täglichen Besorgungen (Einkauf, Schule, Freizeit)?
  • Evtl. wird ein zweites Auto nötig. Oder der Aufwand für Kraftstoff steigt an.
  • Zustand des Objektes (Allgemein und energetisch)
  • Zusätzlicher Bedarf an Mobilar

 

Wertvollen Rat bei der Finanzierung geben unsere Experten.

Die vermietete Immobilie als Kapitalanlage

 

Beteiligen Sie den Fiskus an der Vermögensbildung


Eine Immobilie ist werthaltig, krisenfest und inflationsbeständig.In Deutschland sind die Eigentumsverhältnisse werden im Grundbuch dokumentiert. Als Kapitalanlageobjekt bietet die vermietete Immobilie größere steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Diese sind neben der üblichen Absetzung für Abnutzung (AfA) oder umgangssprachlich Abschreibung auch die Zinsen für die Finanzierung und einige weitere Werbungskosten im Zuge von Vermietung und Verpachtung. Die allgemeine AfA beträgt in der Regel 2% p.a..

  • Rendite
    Die Rendite einer Immobilie hängt von verschiedenen Faktoren und liegt durchschnittlich zwischen 3,5% und 5%:
  • Lage und Umfeld
  • Zustand, Grundriss und Ausstattung


Steuerliche Aspekte
Die Investition in eine Kapitalanlage-Immobilie bietet Möglichkeiten der steuerlichen Gestaltung. Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten können direkt als Werbungskosten geltend gemacht werden. Hinzu kommt die Abschreibung (AfA). Besonders groß ist der Vorteil bei Denkmalschutzimmobilien durch § 7i Einkommensteuergesetz. Bei vermieteten Denkmalschutz-Immobilien kann zusätzlich zur allgemeinen Abschreibung  der Sanierungsaufwand innerhalb von zwölf Jahren komplett angesetzt werden.

Die laufenden Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung dürfen gegen die Darlehenszinsen, die Verwaltungs- und Erhaltungskosten und die oben erwähnte Abschreibung erlösmindernd als Werbungskosten gerechnet werden.
Die so enstehenden Verluste aus Vermietung und Verpachtung, die im Rahmen ihrer Einkommenssteuer verrechnet werden senken ihre Steuerlast.

Ist die Immobilie später einmal schuldenfrei, dann stehen die Mietüberschüsse quasi als Zusatzrente zur Verfügung.

Nach einer Haltedauer von mindestens 10 Jahren sind Gewinne bei der Veräußerung von Immobilien steuerfrei.