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Der Verkauf einer Immobilie ist nicht ganz einfach. Gerade in Zeiten von Wirtschaftskrisen sind viele Menschen verunsichert, viele machen Kurzarbeit, viele fürchten um ihren Arbeitsplatz denn die meisten wissen nicht, wie lange er ihnen noch erhalten bleibt. Arbeitslosigkeit betrifft schon lange nicht mehr nur die untere soziale Schicht.
Auch auf dem Immobilienmarkt muss unter bestimmten Umständen beim Verkauf eines Objektes mit Wertverlusten gerechnet werden. Grundsätzlich sind zwei Tendenzen feststellbar. Zum einen gibt es die Gruppe der „jungen Familien“, die nur über geringe Eigenmittel verfügen und deren Arbeitsplatz in Zukunft möglicherweise bedroht sein kann. Diese Käuferschicht verhält sich momentan abwartend und vorsichtig beim Kauf von Immobilien. Die andere Gruppe ist die der solventen Käufer, die ihr Kapital in unsicheren Zeiten in Realwerten anlegen möchte und nun nach geeigneten Immobilienobjekten sucht.
Verkäufer von Immobilien sollten ihr Objekt also einer möglichst breiten Menge kaufwilliger Immobilieninteressenten vorstellen und präsentieren. Auf dem Markt ist eine große Anzahl von Immobilienportalen verfügbar. Das ist einerseits ein großer Vorteil, andererseits besteht die Gefahr, dass das eigene Objekt zwischen Millionen anderer Angebotsobjekte „verlorengeht“. Der Nutzer sollte sein Objekt vorzugsweise in eines der großen Portale einstellen wie beispielsweise „immobilienscout24“ oder „immowelt“.
Zunächst einmal muss der Nutzer sich dazu registrieren und anmelden. Nach kurzer Zeit erhält er dann per E-Mail seine Zugangsdaten mit denen er sich einloggen kann. Schritt für Schritt wird der Nutzer nun durchs Programm geführt. Grundangaben werden vom Programm abgefragt, beispielsweise „Objektart“ - hier wird angegeben, ob es sich zum Beispiel um ein Grundstück, eine Eigentumswohnung, ein Reihenhaus, eine Doppelhaushälfte, ein Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus, Gewerbe- und Büroräume oder ein Ladengeschäft handelt. Ferner muss angegeben werden, ob das Objekt verkauft oder vermietet werden soll. Dann werden Angaben über die Anzahl der Zimmer gemacht sowie die Wohn- und Nutzflächenangabe. Auch Merkmale wie „Balkon“, „Terrasse“, „Stellplatz“ und „Garage“ und anderes mehr werden vom Programm angeboten. In den meisten Immobilienportalen brauchen diese Merkmale einfach nur angeklickt werden um auf der Präsentationsseite zu erscheinen. Somit wird die Gefahr, eine wichtige Angabe zu vergessen gering gehalten.
Nachdem der Nutzer soweit durch das Eingabeprogramm geführt wurde, kann er einen freien Text unter „Überschrift“ eingeben. Hierbei ist es wichtig, mit wenigen Worten potentielle Käufer so anzusprechen, dass ihr Interesse geweckt wird und sie die Objektbeschreibung auch lesen. Für Privatanbieter empfiehlt es sich, in die Überschrift die Wortkombination „von Privat“ oder „Privatverkauf“ einzufügen, weil dies dem Kaufinteressenten signalisiert, dass das Objekt provisionsfrei verkauft wird – also die Nebenkosten so gering wie möglich ausfallen. Ein weiterer frei formulierter Text unter „Objektbeschreibung“ sollte kurz und prägnant alles für den Kauf relevante anführen. Nach Hochladen von Bildern und Grundrissen ist dann die Internetpräsentation perfekt und kann freigegeben werden. Die eingestellte Immobilie ist nun weltweit für alle Interessenten erreichbar.