Das 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge

Die Weisheit „Wer streut fällt nicht“ gilt insbesondere für die Altersvorsorge. Eine mangelnde Mischung der Vorsorgebausteine führt zur einseitigen und damit riskanten Absicherung fürs Alter. Bei der richtigen Auswahl der Vorsorgeprodukte sind insbesondere folgende Punkte zu beachten: Die familiäre, berufliche und finanzielle Situation muss von Anfang an möglichst detailliert geplant und kontinuierlich angepasst werden.

 

Mit dem neuen Alterseinkünftegesetz seit 2005 ist die Altersvorsorge auf das so genannte Drei-Schichten-Modell umgestellt worden (siehe folgende Grafik).

 

 

 

Bei der Erstellung der Altersvorsorgestrategie sollte die gesetzliche Rente minimal angesetzt werden und nicht zu optimistisch. Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Familienschutz müssen als Risikobausteine in jede Altersvorsorgestrategie integriert werden. Fördermöglichkeiten sollten soweit möglich genutzt werden. Wer die Inflation nicht in seine Rentenpläne einrechnet, bekommt ein völlig falsches Bild seiner Altersvorsorge. Und schließlich sollte aufgrund vieler zukünftiger Preissteigerungen (Pflege, Ausbildung etc.) die eigene Altersvorsorge nicht zu knapp kalkuliert werden. Ein Puffer für unvorhergesehene Ereignisse ist dringend zu empfehlen.

 

 

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