Der Einfluss der Inflation auf die Altersvorsorge
Die Inflation spielt für die Erstellung der eigenen Altersvorsorgestrategie eine zentrale Rolle.
In den letzten 50 Jahren beispielsweise betrug die Inflationsrate durchschnittlich 2,8 Prozent pro Jahr. Wer die Inflation nicht in seine Altersvorsorge einbezieht bekommt daher völlig falsche Ergebnisse und hat im Alter deutlich weniger als gedacht.
100 Euro heute sind bei 2 Prozent Inflation in 10 Jahren nur noch 82 Euro wert, in 20 Jahren 67 Euro und in 30 Jahren gar nur noch 55 Euro.
D.h. in 30 Jahren benötigt man schon fast das Doppelte an Vermögen, mit dem man heute noch auskommt. Je länger die Spardauer ist, desto mehr nagt die Inflation am Vermögen.
Ein monatlicher Sparplan hat bei 20 Jahren Laufzeit und 2 Prozent Inflation gut ein Fünftel der Kaufkraft durch die Inflation verloren, nach 40 Jahren sogar ein Drittel.
Denken Sie also daran, das Sie bei der Wunschrente zu Rentenbeginn die Inflation berücksichtigen: Ein heute 30-jähriger mit einer Wunschrente zu Rentenbeginn in Höhe von 3.000 Euro muss mit 65 Jahren fast 7.300 Euro zur Verfügung haben.
Einmalige Kapitalzahlungen zu Rentenbeginn sollten Sie zusätzlich reduzieren auf ihre heutige Kaufkraft. Erhält ein heute 30-jähriger beispielsweise zu Rentenbeginn mit 65 Jahren eine einmalige Kapitalzahlung in Höhe von 100.000 Euro aus einer Lebensversicherung, so wären diese 100.000 Euro heute nur knapp 41.000 Euro wert
(Anmerkung: In der Berechung Ihrer Altersvorsorge unter dem Menüpunkt Analyse Ihrer Vorsorge wird die Inflation automatisch mit 2 Prozent berücksichtigt).
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