Bundeswertpapiere

Bundeswertpapiere in Form von Bundesschatzbriefen, Bundesobligationen oder Finanzierungsschätzen des Bundes sind sozusagen Schuldscheine des Staates bei denen der Sparer Gläubiger ist. Sie bieten ebenfalls ein hohes Maß an Sicherheit.

 

Bundesschatzbriefe:

Die Bundesschatzbriefe funktionieren mit der Zinstreppe, wobei der Zins mit zunehmender Spardauer höher wird. Bundesschatzbriefe werden mit sechsjähriger Laufzeit und jährlicher Zinsausschüttung angeboten oder mit siebenjähriger Laufzeit einer Zinsansammlung. Die Mindestanlage beträgt 50 Euro und nach einem Jahr Sperrfrist können bis zu 5.000 Euro monatlich abgehoben werden.

 

Bundesobligationen:

Mit einer Mindestanlage von 100 Euro und einer Laufzeit von ca. 5½  Jahren werden bei den Bundesobligationen jährlich feste Zinsausschüttungen vorgenommen. Sie stellen damit festverzinsliche Anleihen dar, wobei die vorzeitige Auflösung nicht möglich ist. Wer vorzeitig die Anleihen auflösen möchte, kann das nur über den Verkauf der Papiere über die Börse tun. Allerdings können dabei geringfügige Kursverluste auftreten.

 

Finanzierungsschätze:

Finanzierungsschätze haben eine Laufzeit von einem oder zwei Jahren und eine Mindestanlage von 500 Euro. Sie können nicht vorzeitig aufgelöst werden.

 

Depotgebühren:

Wer Bundeswertpapiere besparen möchte, sollte dringend ein kostenloses Depot bei der Bundeswertpapierverwaltung beantragen, da Banken für die Depotführung Gebühren verlangen und die Bundeswertpapierverwaltung das Depot zum Nulltarif anbietet. Die notwendigen Informationen zur Depoteröffnung sind zu finden unter www.bundeswertpapierverwaltung.de

 

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20 06.09.2010