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Viele Geldanlagemöglichkeiten verursachen Kosten (z.B. Girokonto, Aktien, Kredite), von den Kontoführungsgeebühren bis hin zu Bearbeitungsgebühren und Schuldzinsen. Man sollte aber auch auf das richtig Bankprodukt finden, um das Haushaltsziel zu erreichen. Wenn man bei der Altersvorsorge die falsche Geldanlage wählt, kann es sein, dass man im Alter ohne etwas da steht.
Das Girokonto
Heutzutage ist es für jeden erforderlich, ein Girokonto zu besitzen. Es regelt den täglichen Zahlungsverkehr. Doch die wenigsten haben einen Überblick, was die Bankgeschäfte wirklich kosten.
Wenn man eine preiswerte Bank herausfinden möchte, muss man als erstes diverse Faktoren, wie z.B. Guthabensalden, Grundgebühr, Dispositionskredite, Überweisungsgebühren, Telefon- bzw. Online- Banking, Kreditkartengebühren, etc. vergleichen. Man sollte aber auch die persönliche Situation mitberücksichtigen (Wohnort, Onlineanschluss) aber es kommt auch darauf an, ob man eine persönliche Beratung lieber hat als eine über das Internet. Was nützt ihnen die billigste Bank, wenn diese aber 180 km entfernt ist und Sie auf persönliche Beratung großen Wert legen? Oder wenn Sie zum Geldabheben jedesmal 1,50€ bis 5€ bezahlen müssen, weil kein Geldautomat in der Nähe steht? Da wir der Sparvorteil der billigsten Bank einfach in solche Sachen "verschenkt".
günstig sind sehr oft die Direkt- oder Internetbanken. Aber auch hier gilt, wenn Sie nur äußerst ungern Bankgeschäfte über Telefon abwickeln, oder unter Umständen keinen Internetanschluss besitzen, oder eine persönliche Betreuung schätzen, dann ist das nicht die richtige Wahl für Sie. Andersherum ist es, wenn Sie auf die persönliche Beratung eines Bankangestellten verzichten können. Dann sollten Sie sich Onlinebanking ruhig mal näher anschauen.
Am Besten, Sie prüfen, was Ihnen an einer Bank wichtig ist:
Günstige Gebühren
Persönliche Betreuung
Filiale in der Nähe
Onlinebanking möglich
Telefonbanking möglich
Grundsätzlich sollten Sie jedoch darauf achten, egal ob Filialbank oder Onlinebank, dass ein Geldautomat nicht alzuweit von Ihrem Wohnort entfernt steht.
Doch wie können Sie die Kosten der Banken miteinander Vergleichen? Dafür müssen Sie sich bei den einzelnen Banken über die Gebührensätze informieren. Diese hängen meistens in den Eingangsbereichen der Banken aus und müssten in der Regel alle Gebühren enthalten, welche die Bank erhebt.
Um einen Überblick zu erhalten, was Sie bei Ihrer alten Bank für Ihr Girokonto bezahlt haben, und was Sie bei einer anderen Bank bezahlen würden, prüfen Sie einfach die nachfolgenden Punkte ab.
Monatliche Kontoführungsgebühren (Einige Banken bieten in Abhängigkeit vom monatlichen Geldeingang oder Guthaben eine kostenlose Kontoführung an)
Kosten für die Transaktionen (Überweisung, Dauerauftrag, Kredit, etc)
Guthabenszins
Dispozins
Kosten für Maestro- Karte (ehem. EC- Karte)
Gegebenenfalls Kosten für Kreditkarten
Natürlich hängt die Wahl der Bank von Ihren eigenen Gewohnheiten ab. Nehmen Sie sich die Kontoauszüge der letzten drei Monate zur Hand, und schauen, Sie, wie oft Sie Geld überwiesen haben. Wenn Sie in der Zeit kaum Überweisungen weggeschickt haben, kann es Ihnen auch egal sein, ob die Bank dafür Geld verlangt. Und wenn Sie den Dispo nicht benutzen, kann es Ihnen auch relativ egal sein, ob es da hohe Zinssätze gibt.
Außerdem erhalten verschiedene Personengruppen auch verbilligte Kondition (Zivildienstleistender, Bundeswehrdienstleistender, Schüler, Auszubildende, Studenten aber auch Rentner).
Tipps und Tricks zur Kostenreduzierung
Werden Sie selbst aktiv. Nutzen Sie Geldautomaten, Selbsbedienugsterminals und/oder homebanking, denn da können Sie sich verschiedene Gebühren sparen, wie z.B. die Kosten für die Kontoauszugszusendung.
Brauchen Sie wirklich mehrere Girokonten?
Viele private Haushalte haben mehr als ein Girokonto. das bringt nicht nur eine größere Unübersichtlichkeit der Finanzen mit sich, sondern erhöht auch noch die Kosten. Wenn Sie schon unbedingt ein zweites Girokonto benötigen, achten Sie darauf, dass es ein kostengünstiges Angebot ist.
Sparen bei Kreditkarten
Eine Kreditkarte (z.B. Eurocard, Mastercard) ist besonders für die Menschen interessant, die oft im Ausland unterwegs sind. Der Grund hierfür ist der, dass eine neue Verordnung der Europäischen Union festlegt, dass das Bezahlen mit Kreditkarten oder der Karte mit POS- System, also mit PIN- Eingabe, in Europa kosten gleich sein muss wie im Vaterland, und muss daher ohne Gebühren erfolgen.
Es gibt bei den Kreditkarten selber riesige Unterschiede von den Kosten, nämlich bis zu ca. 110 € im Jahr. Der Grund dafür sind oftmals irgendwelche Extras, welche man eigentlich nicht dabei haben will, wie z.B. Unfallversicherung, Auslandsreiseversicherung, Rechtsschutzversicherung, verschiedene Rabatte. Will man seine Kreditkartenksoten vergleichen, so muss man insbesondere auf die Jahresgebühr und die Kosten für den Auslandseinsatz achten.
Beachten Sie jedoch, dass oftmals für die billigste Karte mindestvorraussetzungen gelten, wie z.B. ein bestimmter Mindestumsatz.
Für den Ehepartner gibt es oft vergünstigt oder kostenlose Partnerkarten.
Die Geldanlage
Will man sein Geld richtig anlegen, so muss man die Vor- und Nachteile der einzelnen Anlageformen kennen. Darüberhinaus sollte man sich nicht nur über die Renditen anschauen, sondern insbesondere auch die Kosten, wie z.B. die Depotgebühr, welche, je nach Anbieter, oft sehr unterschiedlich ausfallen können.
Meistens sind ausländische Geldinstitute mit besseren Kondition in Deutschland im Geschäft, jedoch sind bei solchen Banken oft nur 20000 € der Geldeinlage gesichert. Da macht eben Service den Unterschied, in Deutschland bekommen Sie bei Banken, welche in dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sind, die komplette Geldeinlage zu 100 % abgesichert.
Girokonto: man kann ein Girokonto nicht als Geldanlage verwenden, da es so gut wie keine Guthabenszinsen gibt (nur 0 bis 0,5 Prozent).
Tagesgeldkonto: Es ist besser, wenn man Beträge, die über das ein- oder zweifache des Monatsgehalt übersteigen, auf das Tagesgeldkonto zu tun. Dafür spricht, dass hier Guthabenszinsen von 2,5 bis 3 Prozent ab dem ersten Euro möglich sind, und dass Sie im Gegensatz zum zu einem Festgeldkonto flexibel sind, denn viele Banken bieten die Verfügbarkeit des angelegten Geldes über Internet, Telefon oder Fax/Brief an. Außerdem sind die Tagesgeldkonten meistens Gebührenfrei, und es auch Nachteile gegenüber dem Girokonto. Andere Leistungen (z.B. Barabhebung oder Überweisung auf verschiedene Konten) sind ausgeschlossen. Das Geld wird praktisch nur "abgelegt".
Oft sind Tagesgeldkonten besser verzinst als die guten alten Sparbücher. Daher kann sich ein Wechsel durchaus lohnen.
Bedenken Sie mit, dass Sie bei Tagesgeldkonten als Anleger von Zinsschwankungen betroffen sind (des Referenzzinses). Das kann gut oder schlecht für Sie sein: steigen die Marktzinsen, so steigen auch Ihre Zinsen, fallen aber die Marktzinsen, so fallen auch unter Umständen Ihre Zinsen. Es gibt aber Kreditinstitute, die geben eine Zinsgarantie für eine bestimmte Zeit an. Dennoch sollten Sie, von Zeit zu Zeit, auf jeden Fall die Zinsen mit denen der Konkurrenz vergleichen, und gegebenenfalls den Anbieter wechseln. Dennoch ist das Tagesgeldkonto eine gute Anlagemöglichkeit für eine kurze oder mittelfristige Anlagezeit.
Festgeldkonto und Sparbrief: Wenn Sie Geld haben, was Sie in den nächsten 1 bis 12 Monaten nicht brauchen, so empfiehlt es sich, dieses Geld auf ein Festgeldkonto oder Sparbrief zu tun. Diese Anlageart ist nicht von Zinsschwankungen betroffen wie das Tagesgeldkonto, weil der Guthabenszins für einen bestimmten Zeitraum festgelegt ist. Die Guthabenstinsen können je nach Guthabenshöhe und Anlagezeit deutlich höher ausfallen als bei einem Tagesgeldkonto. Allerdings können Sie erst nach der Anlagezeit auf Ihr Geld zurückgreifen, denn dieses ist Fest angelegt. Das Festgeldkonto und der Sparbrief sind eine sichere Geldanlage für die die mittelfristige Anlagezeit.
Sparbuch: Fast jeder Bürger in Deutschland besitzt eines, aber die durchschnittliche Verzinsung ist eher gering, Sie beträgt nur zwischen 1 und 2,5 %. Bei den meisten Sparbüchern können Sie oft nur über einen bestimmten Betrag verfügen, z.B. 2000 €. Wenn Sie dennoch mehr Geld abheben möchten, werden diese oft erst nach einer Frist von z.B. 3 Monaten ausgezahlt, außer, Sie sind bereit für die vorzeitige Rückzahlung einen Vorschuss zu zahlen. Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass ein Sparbuch eine sicher und bei kleineren Beträgen flexible Geldanlage ist, welche für die kurz- bis mittelfristige Anlagezeit bestens geeignet ist.
Raten- Sparverträge oder Sparpläne: Sparpläne oder Raten- Sparverträge sind von der Funktionsweise ähnlich wie eine Kapitallebensversicherung. Sie zahlen Ihre monatlichen Beiträge über die gesamte Laufzeit, welche zwischen 2 und 25 Jahren variieren kann, ein, und am Ende erhalten Sie Ihr dann den ersparten Betrag inklusive Verzinsung ausbezahlt.
Bitte bedenken Sie, dass bei den meisten Sparplänen die Verzinsung variabel ist, Sie wissen also vor der Geldanlegung noch nicht, was Sie danach herausbekommen werden. Achten Sie deswegen darauf, dass Sie jederzeit wieder aus dem Vertrag aussteigen können, denn nur so können Sie im Fall der Fälle über Ihr Geld verfügen können. Wenn Sie auf einen garantierten Guthabenszins achten, dann sind die Raten-Sparverträge und die Sparpläne auch eine sichere Geldanlage für mittel- bis langfristige Geldanlagezeiten.
Festverzinsliche Wertpapiere: werden auch Rentenpapiere genannt, und werden beispielsweise von Bund, Ländern und Kommunen, aber auch von Banken und privaten Unternehmen. Bei festverzinslichen Wertpapieren ist der Zinssatz von Anfang an vereinbart. Zu den Festverzinslichen Wertpapieren kann man folgendes dazu zählen: Pfandbriefe, Anleihen, Obligationen und andere Schuldverschreibungen. Ebenso ist der Rückkaufwert bei
bei dem Ankauf festgelegt, sodass die Rendite dieser Papiere im großen und ganzen bekannt ist. Bei Papieren vom Bund und Pfandbriefen handelt es sich um sichere Geldanlage, welche für eine mittel- bis langfristige Anlagezeit gut geeignet ist. Man sollte aber bei Unternehmensanleihen vorsichtig sein; denn bei diesen hängt die Sicherheit von der Bonität des Herausgebers ab. Diese wird anhand der so genannten Rating- Note eingestuft. Das Spektrum reicht von AAA (exzellente Bonität) bis C (kurz vor der Pleite). Als vergleichsweise solide gelten Ratingnoten bis BBB.
Verlangen Sie beim Kauf von Bundeswertpapieren die Einlagerung bei der Bundeswertpapierverwaltung; dort ist es nämlich kostenlos. Verzichten Sie auf das kostenpflichtige Bankdepot. (Internet: www.bwpv.de)
Aktien: verbriefen im Allgemeinen ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft. Das bedeutet, dass sich der Aktionär am Grundkapital der AG beteiligt. Diese Aktien werden an der Börse gehandelt. Der Kurs richtig sich aber nicht nur am weltweiten Börsentrend und der momentanen und voraussichtlichen Ertragslage eines Unternehmens, sondern oftmals auch an psychologische Momenten. Die Unternehmen zahlen Dividenten aus. Das sind anteilig ausgeschüttete Jahresunternehmensgewinne, die je Aktie ausgeschüttet werden. Man sollte aber aufpassen, denn die Dividente wird vom Unternehmen festgelegt; wenn das Unternehmen Verluste einfährt, so kann es passieren, dass die Dividente komplett entfallen kann.
Die zweite Möglichkeit, Geld mit Aktien zu machen, ist die, Sie an der Börse zu kaufen und wieder zu verkaufen. Sinnvoller weise macht das nur Sinn, wenn man Aktien kauft, wenn der Kurs niedrig ist. Wenn der Kurs gestiegen ist, so verkauft man Sie wieder. Doch der Verlauf der Börse ist alles andere als leicht vorauszusehen, das musste in der Vergangenheit auch schon mancher Börsenprofi feststellen.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass Aktien eine spekulative Geldanlage sind, und deswegen nicht zur Absicherung der Rente empfohlen werden können.
Fonds: Wenn Sie ihr Geld in Fonds anlegen, wir dieses in zahlreiche Produkte angelegt, wie z.B in Immobilien, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, usw. Der Verbraucher hat der Vorteil, dass er nie einen kompletten Kapitalverlust hat. Weiterer Vorteil ist, dass in dem meisten Fällen höhere Renditen zu erwarten sind als bei festverzinslichen Wertpapieren. Außerdem sind Fonds nicht Laufzeitgebunden, sodass man diese jederzeit wieder verkaufen kann. Es gibt einige Fonds arten, welche am Markt sehr stabil sind, wie z.B. Geldmarktfonds, offene Immobilienfonds und Rentenfonds mit dem Schwerpunkt auf erstklassige Anleihen.
Es gibt aber auch Fonds, welche ganz und gar nicht stabil sind, wie Mischfonds und Rentenfonds, welche den Schwerpunkt auf Unternehmens- oder Schwellenländeranleihen gelegt haben.
Kapitallebensversicherung: Sie zahlen in eine Kapitallebensversicherung ein Leben lang gleichmäßige Raten zu gleichen Terminen ein, und erhalten das eingezahlte Kapital am Ende der Laufzeit komplett ausgezahlt. Die Kapitallebensversicherung bietet ab 2004 2,75 Porzent Verzinsung im Jahr. Verträge, welche im Jahr 2000 abgeschlossen wurden, bekam man noch 3,25 Prozent. Meistens lag die Rendite jedoch deutlich höher (bis zu zwei bis vier Prozent). Dafür gibt es aber keine Sicherheit, wie die Gegenwart gezeigt hat (Pleite der Mannheimer Lebensversicherung im Jahr 2003). Als sonderleistung bietet die Kapitallebensversicherung auch einen Schutz im Todesfall. Stirbt die versicherte Person, so wird die Summe dem berechtigten zur Verfügung gestellt. Allgemein kann man sagen, dass die Kapitallebensversicherung eine sichere Geldanlage ist, welche zur langfristigen Anlegung gut geeignet ist, aber aufgrund der zusätzlichen Kosten (Todesfallschutz, Berufsunfähigkeitsschgutz, etc.) jedoch nur bedingt als reine Geldanlage geeignet ist.
Immobilien: Habe Sie ein größeres Vermögen, so können Sie sich eine Immobilie kaufen. Besitzen Sie schon eine, so können Sie diese auch Vermieten, wenn Sie nicht die komplett Wohnfläche benötigen. Im Alter ist eine Immobilie auch von Vorteil, wenn Sie abbezahlt ist, denn dann kommen keine Mietkosten oder Finanzierungskosten auf Sie zu.
Kredite: Im Jahr 2001 hatte fast jeder vierte Haushalt in Deutschland einen Konsumkredit abzuzahlen; im Jahr 1997 waren es gerade einmal jeder fünfte Haushalt, der mit einem solchen Kredit belastet war. Es gibt viele Gründe, einen Kredit aufzunehmen, jedoch sollte sorgfältigst geprüft werden, ob es nicht einen anderen Weg gibt.
Für folgende Gegenstände sollten Sie keine Schulden machen:
Sie brauchen nicht unbedingt den neusten PC, es muss auch nicht immer die neuste Mode sein, und den luxeriösen Karibikurlaub können Sie später auch noch nachholen. Bedenken Sie: auch das beste Schnäppchen kan zur Kostenfalle werden, wenn Sie dafür einen Kredit aufnehmen müssen. Prüfen deshalb, ob nicht das zweitbilligste Angebot billiger ist als das Billigste. Wenn nicht, Hände weg und sparen. Schnäppchen kommen bekanntlich immer wieder.
Eine besondere Warnung muss man bei Krediten für den Wertpapierkauf aussprechen: Denn hier hat sich in letzter Zeit herausgestellt, dass selbst der beste Tipp nicht vor Verlust schützt, in manchen Fällen sogar vor dem Totalverlust.
Wer ohne sorge und ohne Plan immer über seine finanziellen Verhältnisse lebt, hat in kürzester Zeit sehr empfindliche Finanzlöcher, welche sich ohne Einsicht der betroffenen Person nicht beheben lassen. Wer diese beseitigen will, ohne sein Verhalten nicht grundlegend zu ändern, gerät immer tiefer in die Schuldenfalle.
Um Schulden zu vermeiden, sollten Sie auf folgendes achten:
Geben Sie nur so viel für das tägliche Leben aus (Kleidung, Essen, Freizeit, etc.) wie Sie auch zur Verfügung haben. Eine gute Planung ist der beste Schutz vor leichtfertigen Geldausgaben (z.B. mithilfe eines Haushaltsbuches).
Nehmen Sie nie einen Kredit für einen Artikel auf, welcher die Lebensdauer des Artikels überschreitet. Ein Beispiel: Sie wollen in den Urlaub fahren. Sie nehmen für die Reise einen 24 monatigen Kredit auf. Im nächsten Jahr sind die Ausgaben für den Urlaub schon doppelt so hoch.
Wenn Sie sich etwas besonderes leisten wollen, was nicht unbedingt zum alltäglichen Leben gehört, so sparen Sie darauf. Verzichten Sie lieber auf den Kredit, wenn Sie wissen, dass Sie das Geld zu einem späteren Zeitpunkt angespart haben.
Gute Gründe für einen Kredit
Ein grund für die Aufnahme eines Kredites kann zum Beispiel der Kauf einer Immobilie sein, da die wenigsten so viel Geld in Bar zum bezahlen haben. Die Aufnahme eines grundpfandrechtlich gesicherten Darlehens, landläufig als Hyphotekendarlehen bezeichnet, ist meistens notwendig und auch sinnvoll, da man mit einer eigenen Immobilie gleichzeitig auch eine schöne Altersvorsorge hat.
Man kann auch einen Kredit aufnehmen, wenn man sich nur einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine kauft.
Grundsätzlich sollten Sie jedoch prüfen, ob Sie einen Ratenkredit oder einen Dispositionskredit nehmen.
Können Sie eine Anschaffung nicht mehr aufschieben, so klingen Finanzierungsangebote von Warenhausketten oder Herstellern verlockend. Beachten Sie jedoch, auch hier Vergleiche einzuholen. Wenn Sie als Barzahler auftreten,so bekommen Sie rabatte; und das ist der Fall, wenn Sie sich das Geld von einer anderen Bank holen.
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