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SERVICE
Vergleichen Sie Mietpreise
Die Miete darf die ortübliche Vergleichsmiete nicht um 20 Prozent übersteigen. Dabei ist ortsüblich, was für vergleichbare Wohnungen am Wohnort des Mieters gezahlt wird.
Genauso ist dem Vermieter verboten, die Miete innerhalb von drei Jahren um mehr als 20 Prozent anzuheben.
Als Orientierungshilfe dient der Mietspiegel. Für Ihren Wohnort können Sie den Mietspiegel bei Ihrer Gemeinde oder entsprechenden Verbänden wie dem Mieterbund erfahren.
Prüfen Sie Möglichkeiten der Mietminderung
Eine Mietminderung kann durchgesetzt werden, wenn während der Mietzeit plötzlich ein Mangel auftaucht, der den Wohnwert sehr stark beeinträchtigt oder wenn der Mangel vor der Beginn Ihrer Mietzeit schon vorhanden war und Sie ihn nicht kannten. Allerdings darf der Mangel von Ihnen nicht verschuldet worden sein. Kündigen Sie die Mietminderung erst an, wenn der Vermieter trotz mehrmaliger Aufforderungen die Wohnmängel nicht beseitigt hat.
Beispiele:
100 Prozent bei Totalausfall der Heizung
50 Prozent bei unbenutzbarer Küche und Toilette
20 Prozent bei Schimmelbildung
20 Prozent stark undichten Fenstern und Türen
15 Prozent bei unbenutzbarem Balkon und abgedunktelten Zimmern aufgrund von Planen oder Gerüsten an dem Gebäude
10 Prozent aufgrund mangelhafter Trittschallisolierung
Senken Sie Ihre Heizkosten
Mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs eines Haushalts wird durch das Heizen verursacht. Prüfen Sie kostenlos mit Hilfe des Online-Heizenergie-Checks des Deutschen Mieterbundes Ihre Heizkostenabrechnung und vergleichen Sie Verbrauch und Kosten mit Ihrem regionalen Umfeld.
Wußten Sie, dass jedes Grad mehr an Raumtemperatur zusätzlich 6 Prozent Heizkosten kostet? Nicht zu sprechen davon, dass hohe Raumtemperaturen anfälliger machen für Erkältungskrankheiten.
Ideale Raumtemperaturen sind:
20° C für den Wohn- und Arbeitsbereich;
18° C für Küche und Flur
14° - 18° C für Schlafzimmer
TIPP: Stellen Sie ein Termometer in die Räume, um objektiv zu ermitteln, wie kalt es wirklich ist.
Verringern Sie die Temperatur nachts und in Zeiten, wo keiner zu Hause ist. Vor den Heizkörpern sollten keine Möbel und keine Vorhänge sein, Heizkörperverkleidungen benötigen zu viel unnötige Energie. Lüften Sie kurz (ca. 10 Minuten), dafür aber richtig mit komplett offenen Fenstern. Zugezogene Vorhänge und heruntergelassene Rolläden sind gerade im Winter ein guter zusätzlicher Wärmeschutz. Wenn ein Heizkörper nicht mehr richtig warm wird ans Entlüften denken.
Durch entsprechende Investitionen in energiesparende Maßnahmen lassen sich zwischen 40 und 75 Prozent Ersparnis erzielen.
Beispiele:
Abdichten von Fenstern und Türen gegen Zugluft
Anbringen einer Isofolie bei Einfachverglasung (vorab Vermieter fragen!)
Bauliche Maßnahmen wie Isolieren von Außenwänden, Rolladenkästen, Dach, Zimmerdecke und Keller, das Anbringen von Rolläden und der Einbau wärmschutzverglaster Fenster.
Die richtige Heizung mit moderner Heizungstechnik hilft enorm Geld zu sparen. Wartung der Anlage nicht vergessen!
Verringern Sie Ihren Stromverbrauch
Vergleichen Sie unterschiedliche Stromanbieter
Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch
Tipps zu Abfall und Hausmüll
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